Ich lebe mit meinem Mann, unseren Söhnen (5 und 1/2 Jahr), unserem Australian Shepherd Mix Shadow und unserem neuen Familienmitglied Wanja, ebenfalls ein Australian Sheperd, im Herzen des Sauerlandes. Wir erleben jeden Tag aufs neue, wie viel Freude ein Hund mit sich bringt.

Aber wir erinnern uns auch an die anfänglichen Probleme. Shadow kam aus dem Tierschutz und ist unser erster Hund. Wir merkten ziemlich schnell, dass er mit seinen 9 Monaten, keine Liebe und Erziehung kennnengelernt hatte.
Das Spazieren gehen, stellte sich als Reizüberflutung dar, (die belebte und Unbelebte Umwelt) war ihm total fremd. Leider war ich damals nicht in der Lage, dies zu erkennen.

Folgende Symptome haben wir bei ihm festgestellt

  • konnte nicht alleine bleiben
  • hatte riesige Panik (Angststörung)
  • zerbiss Türen
  • Alles fremde wurde angebellt
  • Autos, Menschen, Fahrradfahrer, Hunde etc. kannte er nicht
  • Basissignale, alles war ihm fremd

Bei uns machte sich schnell eine vollkommende Hilflosigkeit breit. Wir suchten Hilfe in einer Hundeschule. Doch leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass Hundeschule nicht gleich Hundeschule ist. Wir waren also genauso hilflos wie vorher. Doch wir fanden dann die Hilfe für uns und unserem Shadow. Eine Hundeschule, in der wir sofort das Gefühl hatten verstanden zu werden. So lernten wir das Zusammenleben mit unserem Hund, schnell kamen dann auch endlich die ersten Erfolge, die uns zum Durchhalten animierten.

Heute ist Shadow ein toller Begleiter und wir sind sehr froh, dass wir ihn haben. Unser Hund ist der Grund dafür, warum ich Hundetrainerin geworden bin.

Ich möchte auch Ihnen helfen-Ihren Hund richtig zu verstehen.